NE-Handel


Der Handel im NE-Bereich unterscheidet sich vom Stahlhandel in erster Linie durch die ausgeprägte Volatilität der Preise. Preise werden auf Basis standardisierter Notierungen (LME oder DEL) zu Tagespreisen gehandelt. Die ERP-Software muss deshalb die Möglichkeit bieten, die aktuellen Notierungen im System zu hinterlegen, direkt oder auch in Form von Preislinien. Der Verkaufspreis setzt sich im NE-Bereich immer aus zwei Komponenten zusammen. Dem Metallpreis (Metallnotierung) und einem Bearbeitungspreis. Bei NE-Geschäften wird also im ERP-System nicht direkt der Einkaufspreis oder Verkaufspreis in den Preisvereinbarungen hinterlegt, sondern nur die jeweilige Bearbeitungskomponente.

Ein weiteres Kennzeichen des NE-Bereichs ist die Umarbeitung. NE-Metalle werden nicht nur klassisch im sogenannten Vollpreisgeschäft eingekauft und verkauft. Vielmehr werden hier auch durch Rücklieferung der hochpreisigen Späne und Schrotte sowohl kundenseitig als auch lieferantenseitig innerhalb des ERP-Systems mengenmäßige und wertmäßige Kontenbestände aufgebaut, welche dann durch Umarbeitungsgeschäfte mit Rohmaterialartikeln oder auch Halbzeugen wieder kompensiert werden. Die permanente Kontrolle der Umarbeitungskonten und deren geschicktes Handling stellen hohe Anforderungen an ein modernes ERP-System für den
NE-Bereich.

IHRE VORTEILE AUF EINEN BLICK

  • Metallnotierungen
  • Preislinien
  • Legierungen und Legierungsgruppen
  • Legierungs- und Schrottzuschläge
  • Umarbeitungsgeschäfte (UMA)
  • Metallkontemführung, Kontoauszüge
  • Kunden- und Lieferantenabschlüsse

UNSERE REFERENZEN